Einbahnstraße Einweg-Plastik? Schluss mit Wegwerfartikeln!

Einweg, Mehrweg – welcher Weg ist denn nun der richtige? In den letzten Jahren ist das Thema Nachhaltigkeit von Materialien, deren Wiederverwertbarkeit und der Gedanke des Recyclens immer größer geworden. Am 3. Juli 2021 nimmt dieser Weg nun seine letzte Abkürzung: Das Einweg-Plastik-Verbot kommt! Vor allem in der Gastronomie bedeutet das eine große Umstellung – schließlich sind ab dann Behälter, Becher und Strohalme wie auch Wattestäbchen und mehr Wegwerfprodukte aus Plastik, für die es auch als Werbeartikel umweltfreundliche Alternativen gibt, in Deutschland und europaweit verboten. Allerhöchste Zeit sich auf diesen Meilenstein des Umweltschutzes vorzubereiten! Doch wo fängt man am besten an?

Kategorie: Einweg-Plastik-Alternativen

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Erst das Einweg-Plastik-Verbot – und dann?

Im Sommer 2021 steht großes auf dem Plan: Das Einweg-Plastik-Verbot wird Realität. Nach vielem Hin und Her und noch mehr Jahren des Abwägens wird ab dann stärker für die Umwelt und gegen die Vermüllung gekämpft. Betroffen von diesem neuen Verbot ist hauptsächlich die Gastronomie mit ihren Verpackungen für Lebensmittel, wie z.B. Trinkbecher oder Behälter für Lieferdienste. Aber auch in Sachen Plastiktüten, Wattestäbchen und mehr wird tatkräftig nachgezogen.

Das Ziel dahinter ist klar: Müll soll reduziert werden und so zu einem umweltfreundlicheren und auch bewussteren Umgang mit der Natur führen. Und das ist mehr als wichtig. Wir brauchen mehr Konsequenz im Umgang mit der Einwegproblematik und Konzepte, die zum Hinterfragen des eigenen Konsumverhaltens anregen. Das Einweg-Plastik-Verbot ist also der nächste richtige Schritt auf einem Weg, der noch lange nicht zu Ende ist.

    Fakten rund um Einweg- und Mehrweg-Produkte:

  • Die Weiterverarbeitung von Pfandflaschen kostet nicht nur Strom und Rohöl. Da PET aus Erdöl hergestellt wird und 10% unserer PET-Flaschen verbrannt werden, gehen diese Ressourcen für immer verloren.
  • Von 2015 bis 2018 ist der Einsatz von Plastiktüten von 5,6 Mrd. auf 2,0 Mrd., also um ganze 65%, gesunken!
  • Deutschland verbraucht europaweit immer noch das meiste Plastik.
  • Ziel der EU: Ab 2030 sollen alle Plastikverpackungen wiederverwertbar sein.

Welche Einweg-Artikel sind noch erlaubt?

Welche Einweg-Produkte sind noch möglich? Ist denn jetzt alles verboten? Woraus soll ich meinen Coffee to go trinken und wie kommt mein Burger oder meine Pasta denn nun vom Lieferservice zu mir?

Die „schlechten“ Neuigkeiten zuerst: Von Wegwerfplastik à la Besteck, Geschirr, Strohhalme, Verpackungen aus Styropor und Wattestäbchen aus müssen wir uns verabschieden. Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen. Pappe und Papier, Varianten aus gepressten Blättern und Co sind jetzt auf dem Vormarsch. Alles, was aus natürlichen Ressourcen besteht, die wieder in den Kreislauf zurückkehren können, ist möglich! Es muss also niemand auf Take Away und to go verzichten.

Warum ist es so wichtig genau auf Einweg-Artikel zu schauen und auf umweltfreundliche Alternativen umzustellen? Diese Frage lässt sich mit folgendem Beispiel ganz leicht beantworten: Laut Bundesregierung werden jede Stunde 320.000 Einweg-Becher in Deutschland verbraucht. Darunter fallen auch rund 140.000 Becher to go. Mit diesen Zahlen im Hinterkopf, kann man sich die schlechte Abfall-Bilanz dieser Produkte ganz gut vorstellen.

Gibt es gute Mehrweg-Alternativen?

Wie kann ich selbst auch privat zu einem umweltfreundlichen Umgang beitragen? Muss es Einweg-Bioplastik sein? Nein, natürlich gibt es hier auch viele andere Möglichkeiten – Stichwort „Mehrweg“! Das einfachste und komfortabelste Beispiel ist, eigene Becher für den Coffe to go beim Bäcker oder Kiosk um die Ecke zu verwenden. Inzwischen ist es nämlich kein seltenes Bild mehr, einen eigenen Mehrfachbecher mit Heißgetränken füllen zu lassen. Trinkbecher, Thermobecher und mehr gibt es in vielen Farben und Modellen, sodass jeder seinen optimalen Becher für unterwegs finden kann.

Auch das Verzichten auf Plastiktüten im Supermarkt trägt maßgeblich zum Schutz der Umwelt bei. Wie wäre es mit einer Baumwolltasche für Einkauf und Co als nachhaltige Mehrwegvariante? Sonst verbraucht auch die Beseitigung der Papiertüte zu viel Energie und Ressourcen. Gegen die Umweltfreundlichkeit der Baumwolleinkaufstasche kommt Einweg-Plastik einfach nicht an.

Der richtige Weg: Gemeinsam in eine plastikfreiere Zukunft

Entscheidend für den Konsumenten bleibt nach wie vor die Funktionalität der Verpackungen, Tragetaschen und Co. Im ersten Moment ist es der Mehrheit also egal, ob ein Material umweltfreundlich ist oder nicht. Wenn Bioplastik, gepresste Blätter oder Pappbehälter die gleichen Eigenschaften mitbringen wie bisher gewohntes Plastik, kann aber ein Umdenken beim Endverbraucher entstehen! Dann werden auch umweltfreundliche Werbeartikel, nachhaltige Werbegeschenke und Bio-Lebensmittel immer weiter auf dem Vormarsch sein. Wir als Dienstleister in der Werbemittelbranche nutzen die neue Regelung als große Chance noch umweltfreundlicher zu werden. Und damit auch Ihnen als Unternehmen die Umstellung leichter fällt, haben wir unser Sortiment durch passende Werbeartikel als Alternative zum herkömmlichen Einweg-Plastik erweitert. Stöbern Sie durch alternative Essensboxen, Trinkbecher und vielem mehr.

Bei Fragen zu unseren Produkten sind wir gerne für Sie da – gemeinsam treten wir den Weg in eine plastikfreiere Welt an!